Zahlen, Daten und Fakten
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Arbeitslosenzahlen sowie Informationen zum
Ausbildungsstellenmarkt der Agentur für Arbeit Pirna. Zur besseren Ansicht klicken
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(Stand: 7. November 2011, Agentur für Arbeit Pirna)
- Pirna 617 Bewerber (minus 23,3 Prozent)
- Sebnitz 203 Bewerber (minus 27,5 Prozent)
- Freital 416 Bewerber (minus 18,9 Prozent)
- Dippoldiswalde 207 Bewerber (minus 25,8 Prozent)
» Aktuelle Arbeitslosenzahlen
(Stand: 31. Januar 2012, Quelle: Agentur für Arbeit Pirna)
Im Agenturbezirk Pirna hat sich wie gewöhnlich zu dieser Jahreszeit die Zahl der Abeitslosen den zweiten Monat in Folge erhöht. 13.606 Männer und Frauen waren im Januar arbeitslos gemeldet, 1.687 Personen mehr als im Vormonat, was einem Anstieg von 14,2 Prozent entspricht. Der Vergleich zum Vorjahr wiederum zeigt weiterhin einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit, damals gab es noch 15.571 Menschen im Landkreis ohne Beschäftigung (minus 1.965 Arbeitslose bzw. minus 12,6 Prozent).
Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen verzeichnet gegenüber dem Vormonat einen Anstieg von 1,3 Prozentpunkten. Sie liegt aktuell bei 10,4 Prozent. Vor einem Jahr fielen die Quote und auch deren Anstieg zum Jahresauftakt deutlich höher aus. Sie kletterte damals von Dezember 2010 zum Januar 2011 von 10,1 auf 11,8 Prozent.
„Wie üblich zum Jahresbeginn verzeichnen wir wieder eine typische Arbeitsmarktentwicklung in unserer Region. Die beschäftigungsstarken Wirtschaftsbereiche Tourismus und Bau fahren saisonbedingt ihr Geschäft zurück und es gibt weniger Neueinstellungen.“, kommentiert Cordula Hartrampf-Hirschberg die aktuellen Arbeitslosenzahlen. „Die stabile Arbeitskräftenachfrage bereits zum Jahresauftakt ist aber auch ein Anzeichen dafür, dass wir im Jahresverlauf wieder auf einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit setzen können. Das geringer werdende Kundenpotential birgt jedoch auch Risiken, denn Stellenbesetzungen mit geeigneten Bewerbern können schwieriger werden und länger dauern.“, so die Agenturchefin weiter.
„Der bisher recht milde Winter bewirkte in der Bauwirtschaft weniger Arbeitsausfälle als beispielsweise im letzten Jahr. Die Unternehmen sollten über die Wintermonate unbedingt wieder die Möglichkeit des Saison-Kurzarbeitergeldes nutzen. Damit sichern sie sich ihre Fachkräfte nach der Schlechtwetterzeit.“, appelliert die Vorsitzende der Geschäftsführung der Pirnaer Arbeitsagentur an die regionale Wirtschaft.
Bewegung am Arbeitsmarkt
Die stabile Entwicklung der letzten Monate auf dem Arbeitsmarkt basiert verstärkt auf den vergleichsweise geringen Neuzugängen in die Arbeitslosigkeit. Die Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit sind im aktuellen Monat, wie auch im Jahresschnitt 2011 niedriger als vor einem Jahr. Jugendliche
Im Januar meldeten sich 3.529 Personen neu oder erneut arbeitslos, das waren 772 mehr Eintritte in die Arbeitslosigkeit als einen Monat zuvor. Im Vergleich zum Januar des letzten Jahres mussten sich jedoch deutlich weniger Menschen (minus 850 bzw. minus 19,4 Prozent) bei Arbeitsagentur oder Jobcenter neu registrieren.
Über 50 Prozent der Arbeitnehmer, die sich im Januar arbeitslos meldeten, kamen aus Bauberufen bzw. dem Gartenbau, aus dem Transportbereich und aus Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen.
1.837 Menschen beendeten in diesem Monat ihre Arbeitslosigkeit, 165 weniger als im Vormonat und 214 weniger als im Januar des vergangenen Jahres. 662 Arbeitslose begannen eine Erwerbstätigkeit, das waren 30 weniger als im Vormonat und 176 weniger als im Januar 2011.
290 arbeitslose Personen begannen in diesem Monat eine Ausbildung oder Qualifizierung.
Weitere Informationen:
- Arbeitsmarktreport Oktober 2011
- Arbeitsmarktreport September 2011
- Arbeitsmarktreport August 2011
- Arbeitsmarktreport Juli 2011
- Arbeitsmarktreport Juni 2011
- Ausbildungsjahr 2009/10
* Der Bezirk der Agentur für Arbeit Pirna umfasst die Hauptagentur Pirna und ihre Geschäftsstellen in Dippoldiswalde, Freital und Sebnitz. Damit spiegelt der Agenturbezirk Pirna die Zahlen des gesamten Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wider.
Bewegung am Arbeitsmarkt





